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Freitag, 8. April 2011

Beweis: Der Frühling ist da, der Sommer kommt!!!

Das ist er!
Der Beweis, es frühlingt!
Der erste Eisbecher des Jahres, genossen vorgestern in Viersen-City - draußen!
Haben den letzten freien Tisch beim Lieblingsitaliener bekommen und genossen.
Leider fiel mir erst mittendrin ein, dass das erste Eis des Jahres unbedingt geknipst sein will, es fehlt also der obere Teil des Bechers mit Straciatella, Erdbeeren, Marzipanstückchen und Krokant....
Inzwischen ist die Laune auch wieder deutlich angenehmer, dauert bei mir eigentlich nie lange... und wenn Frau dann auch noch Freunde hat, die einen zu deliziös-köstlichem Eisgenuss einladen.... ist die miese Stimmung sowieso nicht haltbar....

NÄÄÄÄÄ, watt war datt schöööön, Sonne, Sommer, tolle Gespräche.... so darf das jetzt bitte bis September bleiben....

Dienstag, 11. Januar 2011

*grmpf*

Hatten einen wunderbaren Tag in Köln....
Leider hab ich Huhn die Cam vergessen, so konnte ich keine Bilder von Herrn Tut, dem miesen Wetter, das uns nicht die Laune verdorben hat und dem geschäftigen Treiben in den Straßen machen... dooooooooooooooooooooooooooof!!!

Die Ausstellung lohnt sich wirklich, es gibt allerlei Spannendes zu entdecken, auch wenn ich den Aufbau für nicht 100% gelungen halte. Die Audiobeschallung ist Spitze und man bekommt einen wunderbaren Eindruck von der Pracht der Pharaonen.

Montag, 10. Januar 2011

Kultur... wird aber langsam auch mal wieder Zeit...

Morgen mache ich mit meiner Schwiegermama einen kleinen Ausflug.
Nach Köln wirds gehen und wir werden dort Herrn Tut besuchen.
Außerdem steht ein bisschen Altstadt und Kirchen-gucken und vielleicht das neue Schnütgen
auf dem Programm.
Bin sehr gespannt und freu mich drauf, mal ein paar andere Gedanken in den
Kopf zu bekommen. Vielleicht gibts da ja vor Ort auch ein paar Anregungen für
meinen Jobplan...

Pack dann schon mal mein Täschchen für die Tour!

Sonntag, 2. Januar 2011

Sonntag.... oder unterwegs mit Hindernisse

Zunächst einmal wünsche ich der Allgemeinheit ein frohes, neues Jahr und einen angenehmen Rutsch gehabt zu haben! Sind ruhig mit Raclette und Brettspielen reingerutscht, nicht spektakulär, dafür mit einem ganz besonders lieben Menschen im Schlepptau!

Heute haben wir einen Nachfesttagsausflug zum Hallentrödel gemacht, nachdem wir bis in die Puppen in der Koje verbracht haben. Es war aber auch sowas von gemütlich und der Blick aus dem Fenster animierte auch nicht recht zum Aufstehen. Geweckt durch das wütende Bellen des Hundetiers, das sich arg über die kleinen, singenden Männer vor der Haustür aufregte, sprang ich dann doch noch aus den Federn.
Bis ich dann allerdings Öffentlichkeits-tauglich oder zumindest angezogen war, waren die Sternsinger weiter gezogen... neenee, diese Jugend, sowas von ungeduldig!

Inzwischen war auch die Liebe dem Schlafgemacht entwichen und fragte an, was wir denn heute so vor hätten ... "Nüx" war die ernüchternde Antwort, die ihm wohl nicht so recht gefiehl. Anfrage: "Was hälst Du von Trödeln???" Antwort: "Och ja.... wo ist denn einer???"
Also ab ins Netz nachgucken und siehe da, hier in der Gegend ist mal wieder tote Hose, aber auf unseren geliebten Hallentrödel in Brüggen-Bracht ist Verlaß. Der findet auf Biegen und Brechen JEDEN Sonntag statt. Eine kleine Gemeinde eingeschworener Trödler betreibt dort eine Halle mit festen Ständen, nur im Hof davor ist Wechselbetrieb. Es gibt eine Pommse, die obtisch zwar eine Katastrophe ist (sehr sauber, aber eben eine Bretterbude mit x Anbauten, sehr skurril) aber eine sehr gute Curry-Wurst macht und meist auch hausgemachten Kuchen anbietet (Vorbemerkung: Heute nicht!).
Nächste Frage: "Rufen wir Schatzi an???" (unsere Sylvestergastgeberin)
Ja sicher rufen wir Schatzi an, wer soll sonst meine Handtasche halten???
Also Schatzi angerufen, die Liebe unter die Dusche gescheucht, den Hund zur morgendlichen Inspektionsrunde in den Garten abkommandiert, Abfahrt in 30 Minuten.

Nachdem wir alle Beteiligten eingesammelt hatten kam die Lektion des Tages:

Du sollst Dein Auto immer an der ersten Tanke befüllen, die Dir in den Sinn kommt!!!

An der ersten angepeilten Tanke am Ortsausgang war recht viel los, Sprit gabs hier zu 1,42/l. Da mich aber die Ungeduld ritt fuhr ich weiter, gab ja noch mehr Zapfsäulenbetreiber auf dem Weg nach Bracht. Nächste Möglichkeit in Dülken, hier gab es den Liter für 1,46.
4 Cent Unterschied, nixda, auch wenns schon piept im Amaturenbrett, das geht günstiger! Also weiter Richtung Ziel, da mußte doch noch was kommen...
Es kam natürlich nix mehr.... dooooooof!!!
Die nächste Tanke wurde dann aus Ermangelung an Bedarf, den Wagen weiter zu schieben angepeilt in Nettetal-Kaldenkirchen, also quasi im Outback, kurz vor Holland, wo Sprit meist utopische Preise hat... 1,50/l und keine Wahl mehr...!!!
Nun hat mein Lenkrad eine dekorative Bissspur, die Liebe sich gut amüsiert, Schatzi ebenso, das Auto wenigstens ein paar Liter bekommen und ich... naja lassen wir das...
Überflüssig, zu erwähnen, dass meine beiden reizenden Beifahrer sich den Wir-habens-Dir-ja-gleich-gesagt-Spruch nicht klemmen konnten...

Zwischendurch waren wir dann aber doch auf dem anvisierten Hallentrödel angekommen. Sche woars! Habe eine schicke alte Tortenplatte gekauft, die in den nächsten Tagen verschenkt wird an eine Sammlerin im Bekanntenkreis.
Nett unterhalten hab ich mich mit einer Standbetreiberin und viel gabs zu sehen. Ich mag diesen Flohmarkt besonders deswegen, weil sich der Anteil an Neuware echt in Grenzen hält und ich alten Kram so sehr liebe. Haben dort schon die ein oder ander Kuriosität erstanden, z.B. einen hochdekorativen Laborkasten zur Wasserkontrolle aus den 50ern.
Ansonsten waren Curry-Krakauer und Pommes sehr lecker, nach Auskunft meiner Begleiter die Fleischrolle Spezial mit Pommes und das Crepe auch und die Stimmung ausgelassen. Nachdem wir auch die letzten zwei Gänge angeschaut haben sind wir schließlich wieder gegangen.

Es folgte meine Frage an die Liebe: "Und was nun???" Hätte ich die weitreichenden Konsequenzen dieser Frage geahnt, hätte ich sie mir vermutlich gespart... die Antwort lautete nämlich "Och... so ein Stückchen Kuchen wär was Feines!" Schatzi fand die Idee ebenfalls annehmbar und ich war auch nicht abgeneigt. In der Nähe befand sich ein Bauerncafe, das wir schon kannten und das sollte dann unser nächstes Ziel sein. Also alle ab ins Auto, Hund wieder eingetütet und los... dann folgte der dritte Teil der oben bereits erzählten Tank-Story. Besagte sauteure Tanke befindet sich auf der Landstraße zum angepeilten Hofcafe.... das leider noch bis nächste Woche Urlaub hat... in Kaldenkirchen....tja....
Die Liebe erklärte dann, sie wäre noch nie in dem legendären Hofcafe bei uns ums Eck gewesen... Ok, das war dann also nun das alternative Ziel.
Mit einem kleinen Umweg wars ja fast der Weg nach Hause, also los nach Oedt.
Auch hier hatte man Urlaub.
Unterwegs waren wir an einem Schild vorbeigekommen mit der wohlklingenden Aufschrift "Hofcafe, hausgemachte Kuchen und Torten", also umgedreht, dritter Versuch... Urlaub... zweite Bissspur im Lenkrad... Es ist ja nicht so, dass ich unseren Bauern keinen Urlaub gönne und ich weiß auch, dass die Landwirtschaft eigentlich nur im Winter Zeit hat, ein paar Tage auszuspannen... zugegeben war mir das in dem Moment aber sch...egal!
Da wir ja Schatzi eh wieder heim bringen mußten, beschlossen wir aus der Not heraus, eine Konditorei in Viersen anzufahren. Gut, die haben die besten Torten im Kreis, aber es ist eben in der Stadt, recht eng zum Sitzen und... eben kein Landcafe mit Blech- und Pfannkuchen...
Angekommen fiehl uns schon draußen auf, dass die Theke verdächtig leer aussah, aber der Laden war voll besetzt... also erst mal alle rein.
Frage an die Bedienung, was denn noch zur Auswahl stehen würde (Wir hatten alle drei darauf spekuliert, dass es ein Kühlhaus mit Nachschub geben würde...), Antwort: "Ich hab noch zwei Stückchen Grillage und drei Cremeberliner da!"
Diesmal war leider kein Lenkrad in der Nähe....
Als Milchallergikerin hatte ich fest auf ein Stück Creme-/ Sahne-freien Kuchen spekuliert...
Ziemlich frustriereende Situation.... so frustrierend, dass wir draußen auf dem Parkplatz alle drei spontan in lautes Lachen verfiehlen und unser Stammcafe ein Stück die Straße rauf anpeilten. Hier wurde dann die übliche Bestellung aufgegeben, Tee, Latte Macchiato mit Wisky-Creme und heiße Schokolade mit Wisky und Sahne sowie Apfelkuchen und Mascarponetart und der Tag konnte in aller Ruhe ausklingen...

Schön wars, lustig wars und zwischenzeitlich katastrophal.... aber wenigstens hatte Frau unterwegs keine kalten Hände, denn mein erster Versuch am Nadelspiel war heute nach einigen Umbaumaßnahmen unter Zuhilfenahme eines Gummibandes (nachträglich eingewebt...) endlich bequem ausgefertig:

gestrickte Handstulpen mit Häckeleinfassung... hatte ich erwähnt, dass ich grün mag???





Sonntag, 19. Dezember 2010

Winterspaziergang


Heute morgen hab ich mit dem Vierfüßer eine große Runde durch die Niersauen gedreht.
Bei 15 cm Neuschnee und vollkommener Windstille eine hervorragende Möglichkeit, den Sonntag mit viel frischer Luft zu beginnen! Oben zu sehen unsere Einfahrt mit einem aufgeregten Tessatier, das es kaum erwarten konnte, sich ins Schneegestöber zu stürzen.
Die Liebe lag derweil noch in den Federn, er startete den Tag mit ausgiebigem Ausschlafen.

Hier nun ein paar Winterimpressionen von unserer Runde:








Zurück zu Hause viel jemand aus dem Stand ins Koma, ok, bis auf´s Sofa hat sie es dann doch noch geschafft. Allerdings nahm sie es mir sehr übel, dass ich sie fürs Foto nochmal geweckt hab...

Totes Hund:

Für mich (und das inzwischen aufgestandene Mannsbild) gabs erst einmal einen schönen, heißen Tee. (Tee-International sozusagen: Deutscher Tee in Japanischer Kanne auf Englischem Stövchen mit Holländischem Kandis, Jamaikanischem Rum und Belgischen Waffelkeksen ;-)


Dazu noch ein bisschen wärmendes Licht, unter anderem von diesem niedlichen Windlicht aus Papier, das in der Abschiedswundertüte meiner Cheffin aus dem Museum drin war. Soooooo schön!


Nachdem der Tag nun so schön und besinnlich begonnen hat sind wir vom Vormittagstee gleich übergegangen zu einem köstlichen, vegetarischen Mittagessen .... das ich leider vergessen habe zu knipsen, bevor es aufgegessen war....
Dennoch gibts eine kurze Beschreibung bzw. das Rezept, es war nämlich wirklich arg lecker:

Semmelknödel mit Estragon-Champignonsoße

Knödel:
  • 3 alte Brötchen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 1 El Schmalz (Vegie oder auch nicht)
  • 250 ml Milch
  • Muskat nach Belieben
  • 1 EL getrocknete Petersilie
  • Salz/ Pfeffer

Estragon-Champignonsoße:
  • 2-3 große Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL getrockneter Estragon
  • 250 ml Sahne
  • 2 El Olivenöl
  • Salz/ Pfeffer
Zunächst drei alte Brötchen in kleine Stücke würfeln.
250 ml Milch und einen Esslöffel-Vegie-Schmalz aufkochen und über die Brötchenwürfel geben, dann erst einmal auf die Seite stellen.
Zwei Zwiebeln und eine kleine Knoblauchzehe fein hacken, 2-3 große Champignons (die ganz großen, ansonsten eine gute Hand voll) in Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Pilze darin anbraten, dann die Hälfte der gehackten Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben, kurz mitanbraten. Dann den Estragon unterrühren und mit Salz und Peffer würzen. Zum Schluß mit der Sahne ablöschen und bei niedriegerer Temperatur einköcheln lassen. Inzwischen einen Topf mit leicht gesalzenem Wasser aufsetzen und bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Nun zu den Brötchen und der Milch das Ei, die Semmelbrösel, die Gewürze und die Petersilie geben und alles kräftig durchkneten. Aus dem Teig mit den Händen Knödel formen und in dem Salzwasser etwa 5-10 Minuten gar ziehen lassen.
In einen tiefen Teller legen und mit der Pilz-Sahne übergießen.

Hat hier gut und wohl für zwei gereicht.


Wünsche allen einen besinnlichen, warm-kuscheligen 4. Advent!


Montag, 22. März 2010

Eindrücke vom Kunsthandwerker-Wochenende

Das Wochenende war wunderschön, allerdings mit Auf- und Abbau auch sehr anstrengend. Ich kann allerdings immer noch nur ahnen, wieviel Orga-Vorarbeit meine Chefin im Vorfeld hatte.



Mein Arbeitstisch während des Aufbaus:

Brettchenbänder wurden in "unserem" Arbeitsraum von Birgit Höffmann präsentiert:

Brettchenwebstühle zum Mitmachen für die Besucher:

Noch mehr Anschauungsmaterial:

Einige Erläuterungen zu den beiden Techniken:




Noch mehr Bänder:

Während des Aufbaus durfte ich einige Stände der Handwerker fotografieren.
Die Arbeiten waren wirklich durch die Bank weg beeindruckend!
Hier die gesammelten Eindrücke:

Die Puppenwerkstatt in der alten Klosterküche:


Der Tisch der Kerzenkünstlerin:

Werke aus der Filzwerkstatt:

Eine Floristin präsentierte Wild-Romantisches im Kreuzgang:



Natürlich gab es auch Patchwork zu bewundern:



Ein Glasbläser war ebenfalls vor Ort:

Eines meiner persönlichen Highlights, ein Beutelbuch:

...und der Tisch der Buchbinderinnen:


Handspinnerinnen präsentierten ihre beeindruckenden Arbeitsergebnisse:

Kann man davon genug Bilder machen? Eigentlich nicht.....





Ich durfte viele interessante Menschen kennen lernen, spannende Gespräche führen und tolle Arbeiten bewundern, deren Qualität und Vielfältigkeit diese kleine Bilderauswahl wirklich nur in Ansätzen wiedergibt.
Auch die Besucher waren toll, interessiert am Gezeigten und auch neugierig dabei sich aktiv zu beteiligen.
Fazit: Schön wars, Spaß hats gemacht.... ich mag nochmal.....

Montag, 1. März 2010

Geburtstag, Launen und mein Magen....

Am Freitag habe ich in einer gemütlichen Wohnzimmerrunde meinen Geburtstag gefeiert...
Schön wars! Hab lecker gekocht, Semmelknödel mit Pilz-Sahne-Soße. Mit einem Geschenk ist dann auch endlich der Frühling hier eingezogen in Form von wunderschönen Tulpen!

Die Liebe hat mir eine echte Schatzkiste geschenkt.....! Inhalt: SCHOKOLADE! Und was für eine! Die wird in Micro-Portiönchen eingeteilt, damit ich bloss lange was davon hab!!! (Ok, ich nehm mir das mal vor... wir werden sehen *flöt*)
Am meisten überrascht haben mich die Mädels aus dem PW-Forum , denn obwohl ich von allen Swaps zurückgetreten bin aus aktuell chronischen pekunären Defiziten habe ich eine riesige Menge Päckchen bekommen, in denen sich wunderbare Stöffchen verbargen..... soooo toll!

Am Samstag war ich in Bonn und habe mir im Rahmen einer Geburtstagseinladung von Katrin die neue Byzanzausstellung in der Ausstellungshalle der BRD angeschaut. Beeindruckend! Wirklich toll gemacht! Allerdings fand ich als Museums-Fuzzi es beruhigend, dass auch in solchen Häusern nur mit Wasser gekocht wird, was die Konzeption und die daraus resultierende Umsetzung betrifft.
Jetzt gerade kann ich nicht schlafen..... Magenschmerzen. Denn obwohl das Wochenende wirklich schön war holt mich doch stündlich der Alltag wieder ein: Hoffentlich gibts heute die Steuerinfos, die ich brauche.... vielleicht kann ich dann ja morgen mal wieder durchschlafen......




Dienstag, 9. Februar 2010

Verspätetes Neujahr und das "Ein-Wort"-Stöckchen

Nachdem das neue Jahr ja nun schon rund 6 Wochen alt ist, werde ich auch mal wieder ein bisschen etwas tippeln und es ab sofort auch wieder regelmäßiger tun. Stressig wars bisher, Omama ist aus der Reha zurück und es geht ihr endlich wieder gut. Bande lösen sich und andere finden sich in wunderschönen Schleifen zusammen. Kalt ist es wie schon seit Jahren nicht mehr und das schon seit ein paar Wochen. Wichtige Dinge haben wir inzwischen in unserer "Hofkomune" mit der Nachbariene und den anderen Mitbewohnern gemacht, z.B. Schneebären gebaut.


Tessa ist unter die Models gegangen und hat das Cover eines Familienmagazines geschmückt.





Einen neuen, zusätzlichen Wirkungskreis hat die Frau auch: Arbeite inzwischen im zweiten Praktikum am Kramer-Museum in Kempen. Das war auch in erster Linie der Grund, weshalb hier in den letzten Wochen nichts ging, der neue Job ist eben neu, großartig, ungewohnt und füllt mich völlig aus.

Habe auch noch ein neues Stöckchen, das "Ein-Wort"-Stöckchen, geschickt bekommen von einer Bekannten. Wer mag, bediene sich!

1. Wo ist dein Handy: Hosentasche
2. Dein Partner: Rechner
3. Deine Haare: mittelblond
4. Deine Mama: away
5. Dein Papa: Duisburg
6. Lieblingsgegenstand: Bücher
7. Dein Traum von letzter Nacht: unklar
8. Dein Lieblingsgetränk: Mineralwasser
9. Dein Traumauto: fährt
10. Der Raum in dem du dich befindest: Wohnzimmer
11. Dein Ex: keine Ahnung
12. Deine Angst: Blut
13. Was möchtest du in 10 Jahren sein: glücklich
14. Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend: Ehemann
15. Was bist du nicht: schlank
16. Das letzte was du getan hast: Film
17. Was trägst du: Wolle
18. Dein Lieblingsbuch: Mann
19. Das letzte was du gegessen hast: Nudeln
20. Dein Leben: dunkelbunt
21. Deine Stimmung: solala
22. Deine Freunde: wichtig
23. Woran denkst du gerade: Tee???
24. Was machst du gerade: tippern
25. Dein Sommer: sonnig
26. Was läuft in deinem TV: nichts
27. Wann hast du das letzte Mal gelacht: eben
28. Das letzte Mal geweint: gestern
29. Schule: schön
30. Was hörst du gerade: Brass
31. Liebste Wochenbeschäftigung: kreativ
32. Traumjob: ja
33. Dein Computer: an
34. Außerhalb deines Fensters: dunkel
35. Bier: Bananenweizen
36. Mexikanisches Essen: yes!!!
37. Winter: weiß
38. Religion: Cursillo
39. Urlaub: ???
40. Auf deinem Bett: Deckensammlung
41. Liebe: grandios

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
wo ich zwischen Feld und Büsche wohne,
wo ich sieben Nachtigallen höre,
wo mich Fink und Amsel lang schon kennen
und mich keck beäugen,
wenn ich nahe,
wo die Welt im Sommer eine Laube
und ein silberweißer Dom im Winter,
wo vom Schreibtisch ich den Habicht schweben sehe
durch des Himmels große Stille

Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
wo ich Ruhe, Traum und Klarheit atme,
lenk’ ich meinen Schritt zur nahen Weltstadt,
um zu fühlen, was ich sonst vergäße,
dass die Welt nicht Klarheit, Traum und Frieden,
nicht ein heimlich Wohnen zwischen Hecken,
ach, kein Spiel mit Fink und Drossel ist.

In das weite, wilde Meer der Menschen
Tauch’ ich unter dann und lass mich treiben.
Ja, sie sind wie windverstörte Wellen;
Eine will die andre überrennen,
und am letzten Strand zerschäumen alle.
Wie sie jagen, stoßen, knirschen
wie sie Not und Habsucht durcheinander wirbelt!
Nur geradeaus den Blick gerichtet,
drängen sie und trappeln sie und traben,
sehen nicht das stille Leben fluten,
sehn nicht, wie es stumm zu beiden Seiten
fließt und fließt ins große Meer der Stille,
ewig ungelebt und ungenossen.

Ach, sie leben nicht - nur, um zu leben!
Vorwärts, vorwärts nur den Blick gerichtet,
treibt es sie die schattenlose Straße fort,
hinweg vom Schoß der großen Mutter.
Und versunken in des wilden Meeres
tote Tiefen ist die alte Kunde,
dass ein Glück sich dehnt in leichten Lüften,
Friede wandert zwischen Halm und Hecken,
dass ein off’nes, frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.

Einmal nur im Jahre find’ ich’s anders!
Brach herein der Weihnacht heil’ge Frühe,
nehm ich Hut und Stock und wandre fröhlich
in die große Stadt. So tat ich heute.
Drängen, Treiben seh’ ich heut’ wie immer,
seh’ ein wogend Meer wie alle Tage;
aber auf den Fluten dieses Meeres
ruht wie Sonnenschein ein einzig Lächeln.

Und – o frommes Wunder ohne gleichen,
selbst der Kaufherr, dessen Furcht und Hoffnung
sonst um Indiens Silberminen kreisen,
heimgefunden hat er in den Frieden einer höhern und stiller’n Welt.
Lächelnd seh ich in entspannten Mienen
und wo Lächeln nicht, doch einen Glauben an das Lächeln.
Starre Blicke seh’ ich wohl wie sonst,
allein sie starren glänzend in ein Licht,
das sie allein erschauen.

Welches Glaubens sie und welches Sinnes,
einmal wieder haben sie’s vernommen,
einmal glauben sie die frohe Botschaft,
dass ein Glück mag kommen aus den Lüften,
dass ein Friede wohnt in grünen Tannen,
dass ein liebend Wang’-an-Wange-Schmiegen
alle Not beschämt und alles Prangen,
dass ein off’nes frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Von versunk’nen Städten singt die Sage,
deren Glocken aus der Tiefe klingen.
Geh’ ich weihnachts durch den Schwall der Straßen,
dringt durch allen Lärm ein stetes Klingen:
Leise aus verlor’nen Gründen hör’ ichLäuten die versunk’ne Stadt des Glücks.

Otto Ernst 1862 - 1926

Sonntag, 25. Oktober 2009

Suchbild

Na, wo ist der Hund? Perfekt getarnt im Sandboden der Süchtelner Höhen....





Sonntag, 6. September 2009

Herbstspaziergang

War in den letzten Tagen wieder besonders lang mit dem Hundi unterwegs.
Irgendwie zieht mich gerade der Wald um diese Jahreszeit magisch an, ich sehe dann auch viel mehr als sonst.
Aufgefallen sind mir die wunderschönen, urigen Baumwurzel, die massig und doch so zart aus der Erde dringen. Baumpilze wachsen an den knorrigen Stämmen und die Sonne fällt an einigen Stellen wunderschön golden durch das löchrig werdende Blätterdach....
Vorgestern waren wir im nahe gelegenen Wald auf den Süchtelner Höhen, wo mir die ersten Kastanien förmlich vor die Füße fiehlen.
Spontan mußte ich an die verschiedenen Beiträge denken, die ich in letzter Zeit zum Thema "Jahreszeiten-Tisch" gelesen habe und nahm die Kastanien sowie einige Buchenzweige samt reifer Eckern, die der Wind abgebrochen hatte und einigen anderen Waldfrüchten mit heim.
Gestern waren wir dann bei uns hinten im Feld. Diesmal hat die Liebe uns begleitet. Beim Nachbarn steht eine Kastanie in der Streuobst-Wiese und ich hab angefragt, ob ich auch dort einige sammeln darf. Ich durfte.
Eventuell bastel ich in den kommenden Tagen auch so einen Tisch, bzw. richte ein Eckchen auf meinem Schreibtisch her.

Heute waren wir wieder am Hohen Busch und sind mal ganz gegen meine Gewohnheit eine bisher unerkundete Strecke gelaufen.
Es war schon recht spät und deswegen waren auch kaum noch Menschen da, denen man hätte begegnen können.
An der alten Landwehr von 1250 sind wir heruntergelaufen, Tessa mit ihren vier Füssen grazil und flott wie immer, ich... naja, laßen wir das, mich hat ja niemand beobachtet..... hoffe ich ;-)
Dann gings an einem Bachlauf wieder den Hügel weniger steil, dafür wesentlich länger hinauf.
So viele wunderbare Eindrücke durfte ich mitnehmen und sie bilden das Highlight des heutigen Tages.
Bin jetzt total entspannt und ein bisschen müde, denn wir waren immerhin gute zwei Stunden im strammen Marsch unterwegs. Tez schläft auch schon tief und fest.

Fleißig war ich auch am Wochenende, gestern habe ich die Terrasse vom verblühten Sommerkleid befreit, einen Herbstkranz für die Tür gemacht und gestickt. Ach ja, und eben Kastanien gesammelt....
Der Quilt vom Frühjahr ist nun fast fertig gestickt, ein "gràdh" fehlt noch, dann kann ich an die Rückseite gehen und mit dem quilten anfangen.... *freu* Wird halt doch eine Frühlingsdecke... für den nächsten Frühling.
Zwischendurch habe ich an Ollis Geburtstagswap-Geschenk gearbeitet, das in den nächsten Tagen fertig sein wird, hoffentlich gefällt es ihm genau so gut wie mir....

Morgen bitte alle Daumen drücken, ein wichtiges Gespräch steht an, vielleicht findet sich ja endlich eine Lösung für mein aktuelles Langezit-Problem....

Sonntag, 16. August 2009

entspannter Sonntag....

Nach einer stressigen Woche (Omamas Arzttermine, mehrere Amtssachen, etc.) hatten wir ein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz entspanntes Wochenende.
Am Samstagmorgen sind wir nach dem Aufstehen in die Stadt gefahren und haben uns mit einer Freundin einen netten Mittag gemacht - Kaffee, quatschen, essen........... schön eben.
Nachmittags waren wir Reis werfen bei einer Hochzeit eines bekannten Pärchens - ebenso schön.
Anmerkung: Kann das mal sein, dass Heiraten gerade im Trend liegt? Letzte Woche Hochzeit, diese und die nächsten zwei ebenso......
Heute war dann wandern mit den Hunden angesagt. Um 11:00 Uhr verabredet mit der Nachbariene auf dem Hof, bis dahin haben wir das Bett und die Sonne ausgiebig genossen.
Im nahe gelegenen Wald hatte ich vorher eine Route mit Kaffee-Möglichkeit ausgetüfftelt.
Also erst mal ein Stündchen laufen, dann gemütlich unter vielen hohen Bäumen Kaffee, Bier, Kakao genießen und dann gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz entspannt wieder zurück.
Zwischendurch hatten die Hundis noch Spaß an einem Teich und wir haben das Wetter, die Natur und die Ruhe genossen.
Den Rest des Tages war dann wohliges Nichtstun angesagt. Ich habe in Ruhe Stöffchen sortiert und gebadet, die Liebe und das Köterchen haben geschlafen.
Nachdem es sich draußen etwas abgekühlt hatte, haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht. Gekühlter Tee, Mineralwasser, eine Tüte vom "Goldenen M" und eine ausgiebige Runde Backgammon rundeten den Tag ab.
Absolut unspektakulär und trotzdem so schön!!!

Sonntag, 21. Juni 2009

Sonntagsspaziergang

Heute war ein schöner Sommer-Sonntag!

Zuerst war ich heute morgen mit Omama Spargel holen beim örtlichen Bauern. In dem kleinen Hofladen gab es auch Erdbeeren, die herrlich dufteten. Ich konnte nicht wiederstehen und nahm drei Pfund mit. Inspiriert von meinem kurzen Austria-Trip letzte Woche hatte ich die fixe Idee, statt eines warmen Mittagessens heute Nachmittag Topfenpalatschinken mit Erdbeeren zu machen... die Idee wurde von der Liebe begeistert aufgenommen, ist er doch ein gaaaaanz Süßer. Problem: kein Quark im Haus. Also starteten wir den Tag mit einem kurzen Trip nach Arcen / NL, wo am Grenzübergang auch Sonntags die Geschäfte geöffnet haben.
Nach einem Brunch mit Kibbeling und Pommes/ Satè machten wir noch ein Schnäppchen für Omama, Kaffee ist auch heute noch ein beliebtes Mitbringsel aus NL, und ihre Stammmarke war fast 50% günstiger als hier im Supermarkt.
Nachdem wir wieder zuhause waren, hatte wir die Idee, nach den Pommes und vor den Palatschinken wäre wohl etwas Bewegung nicht das Allerschlechteste.
Wir verabredeten uns also für 14:00 mit der Nachbariene zu einem ausgiebigen Spaziergang mit allen unseren Hunden (unsere Tez und ihre beiden Rabauken Hase und Puh) über die Süchtelner Höhen. Kleiner Wehrmutstropfen gleich am Anfang: Cam vergessen.... dabei hätte es sich echt gelohnt, Bilder zu machen.... naja, egal.
Wir sind zur Irmgardiskapelle gelaufen, einer kleinen Einsiedlerkapelle, die bis ins 15. Jahrhundert in ihrer heutigen Form belegbar ist, deren Geschichte aber noch einige hundert Jahre weiter zurückverfolgbar ist. Ein mystischer Ort mit einer Quelle mitten im Wald auf einer Anhöhe, heute christlich geprägt....
Anschließend ging es noch zum "Kreiskriegerdenkmal", einem Denkmal u.a. für die Schlachten von Sedan und Königsgrätz. Imposant und ebenfalls mitten im Wald.
Nach rund zwei Stunden, diversen geworfenen Stöckchen und etlichen wunderschönen Entdeckungen im Wald (Sichtachsen, alte Landwehren, Baumwurzeln in den seltsamsten Formen.....) machten wir uns wieder auf den Heimweg, jetzt war die Mehlspeise echt verdient....
Wieder daheim machten sich die Hunde daran, den Gartenteich zu stürmen, alle drei hatten einen irren Durst. Für die Zweibeiner wurde schnell ein Kaffee gekocht. Ich holte die vorbereiteten Palatschinken aus dem Kühlschrank und wir ließen es und schmecken..... anschließend wurde noch gequatscht, in der Sonne gesessen.... einfach herrlich, die Welt kann soooooooo schön sein!

Palatschinken niederrheinisch:

für die Palatschinken
- 3 Eier
- 200 ml Mineralwasser
- 200 ml Milch
- 2 EL brauner Zucker
- 2 EL Kartoffelstärke
- 3 EL Mehl

alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verquirlen, kurz gehen laßen, dann in einer beschichteten Pfanne dünne Pfannkuchen daraus backen (für meine Auflaufform brauchte ich sechs Stück)

für die Füllung:
- 3 Eigelb
- 3 EL brauner Zucker
- ein Tütchen Vanillezucker
- 500 g Magerquark
- 5 EL Amarula
- 300 g Erdbeeren in Scheiben geschnitten

alle Zutaten zu einer glatten Masse rühren, die Erdbeeren am Schluss unterheben

Nun eine Auflaufform mit vier Pfannkuchen so auslegen, dass diese über den Rand hängen. Die Hälfte der Quark-Erdbeermasse darauf verteilen. Anschließend mit den beiden übrigen Pfannkuchen zudecken und die restliche Creme darauf verteilen. Überlappende Pfannkuchen einschlagen. Mit weiteren Erdbeeren belegen und zwei Stunden kalt stellen.....

Donnerstag, 18. Juni 2009

Bilder - endlich

Soderle, die Technik ist endlich besiegt und ich kann ein paar Bilder von den wirklich spannenden letzten beiden Wochenenden einstellen.

Mit Timetrotter war ich unterwegs, um in zwei Museen römisch zu kochen und im Merchandising zu arbeiten. Spaß hats gemacht, ich habe tolle neue Menschen kennengelernt und ne Menge gesehen.
Am ersten Juni-Wochenende ging es freitagmorgens um sechs mit dem Flieger nach Wien. Gegen 15:00 Uhr mußte ich in Petronell-Carnuntum sein, weswegen ich den Tag nutzte, um mir erst einmal die Stadt anzuschauen. Sight-seeing liebe ich, ich könnte ständig durch Städte laufen und Häuser gucken. Wien bietet da natürlich ein paar ganz besondere Schmankerl. Sogar einen Patchwork-Laden hab ich auf der Maria-Hilf-Straße gefunden und auch gleich mal ausgiebig gestöbert.

Eingang Hofburg

Mozart-Denkmal

Hauseingang in der Nähe der Spanischen Hofreitschule

Geggen 13:30 hab ich mich dann aufgemacht nach Carnuntum. Mit dem Zug gings Richtung Central-Friedhof und dann ins Wiener Hinterland. Die letzten 1,5km zum Museum Carnuntum gings zu Fuß durch den Ort und mir schwante schon, was da wohl kommen sollte. Überall im Ort gibt es nämlich römische Ausgrabungsstätten, der Ort steht komplett auf den Fundamenten der alten römischen Anlage.

Angekommen im Museum hatte ich noch Zeit, denn meine Leute waren noch nicht da. Als sie gegen 17:00 Uhr ankamen, wurde auch direkt das Lager aufgebaut und die Küche vorbereitet. Da ich zum ersten Mal mit Timetrotter unterwegs war, lernte ich jetzt super-liebe Menschen kennen, die das Wort "Teamwork" für mich neu definiert haben. Die Bilder zeigen unseren Küchenstand am zweiten Tag, mit den angebotetenen Köstlichkeiten. Es gab Moretum auf Brot (Moretum= Paste aus Knoblauch, Olivenöl, Hartkäse und Kräutern), Globuli und andere Leckereien. Das Brot, panis militaris, also Soldatenbrot kannte ich so noch nicht, ich vermute aber stark, dass es DIE römische Geheimwaffe bei den Eroberungsfeldzügen war, sieht es doch harmlos aus, läßt sich aber durchaus als Wurfgeschoss verwenden, mit dem man seinem Gegner die ein oder andere Platzwunde, Schädelfraktur, Gehrinerschütterung beibringen kann..... Backsteine in runder Form....



<-Lager beim Aufbau
Die Veranstaltung in Carnuntum dauerte bis Sonntag. Ich hatte vereinbart, noch eine Nacht länger bleiben zu können und nachdem am Montagmorgen auch die letzten reste zusammengepackt waren gönnte ich mir noch einen Tag in Wien. Am Montag fuhr ich also vom Hotel aus mit der Bahn erst zum Flughafen um mein Gepäck schon abzugeben und machte dann noch einmal für einige Stunden die Stadt unsicher. Auf den typischen ausgelatschen Touri-Pfaden (Stephansdom, Sisi-Ausstellung, Cafehaus Demel) und etwas abseits davon hatte ich noch einen wunderbaren Tag, Abends um 20:15 gings zurück nach Düsseldorf, wo mich ein gutaussehender Herr Schatz und ein aufgeregtes Tessa-Tierchen abholten....
Die nächsten Tage wurden stressig, denn neben dem üblichen Büro-Tagewerk brauchte ich nach Carnuntum dringend noch eine Römer-Klamotte zum wechseln, den Kalkriese sollte insgesamt vier Tage dauern.... Hat noch geklappt, mit ein bisschen Improvisation wurde eine Tageslicht-taugliche Römerin aus mir.....
Am Donnerstagmorgen gegen vier machte ich mich mit dem Auto auf nach Kalkriese zur Varusschlacht. Gut angekommen ging es auch direkt los, umziehen, ab neun Uhr war das Gelände offen für Besucher. Leider kamen diese nicht, auch nicht am Freitag, schlicht weil das Wetter besch..... eiden war.
Das Wochenende wurde dann aber doch noch sonnig und warm und am Sonntag hatte ich dann auch die Gelegenheit, mir die rekonstruierte Schlacht einmal anzusehen. Die Museumsleute haben Reenacters aus sieben Ländern zusammengetrommelt und sich ein Konzept ausgedacht, das zum Ende einen Friedensappell enthielt, eine großartige Idee! Eigentlich ist das auch garnicht weiter zu beschreiben, es war einfach eine tolle Veranstaltung und ich bin froh, dabei gewesen zu sein!