Montag, 9. April 2012
Nachlese
Lustige und nicht so lustige Dinge sind passiert in den letzten Wochen und Monaten und es hat gedauert, bis ich nun endlich Zeit, Lust und Mut finde, endlich mal wieder ein bisschen zu schreiben.
Alles, was passiert ist kann und möchte ich nicht wiedergeben, eigentlich mag ich zumindest den negativen Teil nur in einem Satz zusammenfassen: Die Schäbigkeit des Menschen ist noch unergründlicher als ich je vermutet hätte!
Es haben mich also Menschen verlassen oder sind von mir verlassen worden und ich habe festgestellt, dass das wohl so sein muß. Es verletzt mich nicht mehr, ich halte einfach mehr Distanz zu Menschen als vorher schon....
Die Liebe und mich hat das ganze noch enger zusammengeführt, ein Umstand, der großartig ist.
Und wo wir schon beim Positiven sind: Umgezogen sind wir auch und haben dabei jede Menge Balast abgeworfen - im warsten Sinne des Wortes. 20 Kubikmeter Hausrat haben uns verlassen und statt bisher 140 Quadratmeter bewohnen wir jetzt nur noch 32.... herrlich, wie leicht man sich fühlt, wenn man plötzlich frei von soviel Unnötigem ist! Und wie herrlich, wenn man endlich den Kopf frei hat für das Wesentliche. Mein persönliches Highlight der letzten Tage: Auf dem Sofa, ganz nah bei der Liebe, ein Gläschen Rotwein, ein guter Film und am Fußende schnarcht ein zufriedenes Tessatierchen dem nächsten Morgen entgegen - innegehalten und Glück gefühlt.....
Freitag, 8. April 2011
Beweis: Der Frühling ist da, der Sommer kommt!!!
Der Beweis, es frühlingt!
Der erste Eisbecher des Jahres, genossen vorgestern in Viersen-City - draußen!
Haben den letzten freien Tisch beim Lieblingsitaliener bekommen und genossen.
Leider fiel mir erst mittendrin ein, dass das erste Eis des Jahres unbedingt geknipst sein will, es fehlt also der obere Teil des Bechers mit Straciatella, Erdbeeren, Marzipanstückchen und Krokant....
Inzwischen ist die Laune auch wieder deutlich angenehmer, dauert bei mir eigentlich nie lange... und wenn Frau dann auch noch Freunde hat, die einen zu deliziös-köstlichem Eisgenuss einladen.... ist die miese Stimmung sowieso nicht haltbar....NÄÄÄÄÄ, watt war datt schöööön, Sonne, Sommer, tolle Gespräche.... so darf das jetzt bitte bis September bleiben....
Mittwoch, 30. März 2011
~~* Befinden *~~
Blick nach draußen: blau mit grauen Schleiern... die Sonne versteckt sich...
Befinden: müde
Blick in den Spiegel: Geiler Abend gestern... sieht man *grinsel*
Essen: Notrührei aus Gänseeiern zu Mittag.... hab die Einkaufstasche vom Markt fallen lassen...
Trinken: Früchtetee
TV: abgeschafft
Aktueller Song: Nix spezielles aktuell...
Aktuelles Buch: Katharina die Große - eine Biographie
Spontaner Gedanke: Ich glaub, ich geh kotzen...
Beschäftigung: bloggen???
Weitere Vorhaben: schlafen, Schwiegermama besuchen gehen...
Träume / Wünsche: Jetzt gerade: Keine Übelkeit mehr... ansonsten: Kundschaft!
Liebe: anwesend!
Was heute toll war / ist: e-mails!
Was heute nicht so toll war / ist: Magen, Umsatz auf der Arbeit
NoGo des Tages: Magen, dieses doofe Will-und-kann-nicht-Wetter
Spruch / Erkenntnis des Tages: wäääääääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!
Dienstag, 15. März 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
Welche einfachen Freuden genießt Du?
Diese Frage stellte Amala heute an ihre Leserinnen, zu denen auch ich mich zähle.
In den Bereichen, in denen es mir möglich ist, versuche ich, dieses Prinzip für mich umzusetzen. Wir haben uns schon vor Jahren bewußt für den Verzicht auf das Fernsehen entschieden, denn nichts lähmt so sehr wie das allabendliche Verharren und sich-berieseln-lassen vor diesem Kasten. Sicherlich verzichten wir nicht auf das Internet und Filme, gehen mal ins Kino oder leihen DVDs, aber es hält sich echt in Grenzen. Sicherlich fahre ich auch ein Auto, auf das ich unter keinen Umständen verzichten möchte, denn Beruf, familiäre Situation und die mangelhafte Infrastruktur am Wohnort machen es einfach notwendig. An anderen Ecken wiederum schaffe ich es aber tatsächlich gelegentlich, mich auf das Wesentliche und das daraus resultierende Tun zu beschränken. Ich kaufe wenige Konvenienceprodukte und fertige einen nicht unerheblichen Teil meiner Lebensmittel und -bedürfnisse selbst aus unbehandelten Grundprodukten, die die Umgebung und die Jahreszeiten zur Verfügung stellen: Marmelade, Pestos und Aufgesetzen, Wurst, haltbargemachten Fisch, gesammelte, getrocknete Kräuter, Handschuhe (Socken tausche ich meist gegen etwas anderes, was ich besser kann...) Schals, Näharbeiten, Badezusätze und Peelings, etc.. Wenn ich etwas kaufe, dann achte ich nach Möglichkeit darauf, dass es kein Billigzeug ist, das sich nach kurzer Zeit in seine Bestandteile auflöst, seien es nun Klmotten oder sonst irgendwelche Dinge. Dafür nehme ich manchmal sogar in Kauf, Dinge wie Schuhe und besonders teure Kleidung gebraucht zu kaufen und sie dann beim Schuhmacher oder der Schneiderin meines Vertrauens auf meine Bedürfnisse anpassen zu lassen.
Ich genieße zum Beispiel, nach einem langen Tag in der Küche und einer Horde gefüllter Marmeladengläser und Saftflaschen, einfach so auf der Terrase zu sitzen und die leckeren Ergebnisse mit den unterschiedlichsten Nuancen auf der Zunge zu entdecken...
Ich genieße, alleine im Wald zu endecken, was dort wächst und gedeiht...
Ich genieße ein gutes Buch und eine Tasse heißen Tee...
Ich genieße den Duft frischen Brotes...
Ich genieße das Leuchten in den Augen der Liebe, wenn wir ein spannendes Gespräch oder ein wunderbares gemeinsames Erlebnis hatten...
Ich genieße das warme, weiche Fell meiner Hündin, wenn sie sich abends auf dem Sofa an mich kuschelt und gekrault werden möchte...
Es gibt Tage, da genieße ich jeden einzelnen Sonnenstrahl und jede Sekunde Leben in mir drinnen, denn es fühlt sich phantastisch an, so wie es in diesem Moment gerade ist...
Mittwoch, 26. Januar 2011
Dienstag, 25. Januar 2011
Stille
Montag, 10. Januar 2011
Kultur... wird aber langsam auch mal wieder Zeit...
Nach Köln wirds gehen und wir werden dort Herrn Tut besuchen.
Außerdem steht ein bisschen Altstadt und Kirchen-gucken und vielleicht das neue Schnütgen
auf dem Programm.
Bin sehr gespannt und freu mich drauf, mal ein paar andere Gedanken in den
Kopf zu bekommen. Vielleicht gibts da ja vor Ort auch ein paar Anregungen für
meinen Jobplan...
Pack dann schon mal mein Täschchen für die Tour!
Sonntag, 19. Dezember 2010
Winterspaziergang

Heute morgen hab ich mit dem Vierfüßer eine große Runde durch die Niersauen gedreht.
Bei 15 cm Neuschnee und vollkommener Windstille eine hervorragende Möglichkeit, den Sonntag mit viel frischer Luft zu beginnen! Oben zu sehen unsere Einfahrt mit einem aufgeregten Tessatier, das es kaum erwarten konnte, sich ins Schneegestöber zu stürzen.
Die Liebe lag derweil noch in den Federn, er startete den Tag mit ausgiebigem Ausschlafen.
Hier nun ein paar Winterimpressionen von unserer Runde:



Zurück zu Hause viel jemand aus dem Stand ins Koma, ok, bis auf´s Sofa hat sie es dann doch noch geschafft. Allerdings nahm sie es mir sehr übel, dass ich sie fürs Foto nochmal geweckt hab...
Totes Hund:
Für mich (und das inzwischen aufgestandene Mannsbild) gabs erst einmal einen schönen, heißen Tee. (Tee-International sozusagen: Deutscher Tee in Japanischer Kanne auf Englischem Stövchen mit Holländischem Kandis, Jamaikanischem Rum und Belgischen Waffelkeksen ;-)

Dazu noch ein bisschen wärmendes Licht, unter anderem von diesem niedlichen Windlicht aus Papier, das in der Abschiedswundertüte meiner Cheffin aus dem Museum drin war. Soooooo schön!
Nachdem der Tag nun so schön und besinnlich begonnen hat sind wir vom Vormittagstee gleich übergegangen zu einem köstlichen, vegetarischen Mittagessen .... das ich leider vergessen habe zu knipsen, bevor es aufgegessen war....
Dennoch gibts eine kurze Beschreibung bzw. das Rezept, es war nämlich wirklich arg lecker:
- 3 alte Brötchen
- 1 Zwiebel
- 1 Ei
- 3 EL Semmelbrösel
- 1 El Schmalz (Vegie oder auch nicht)
- 250 ml Milch
- Muskat nach Belieben
- 1 EL getrocknete Petersilie
- Salz/ Pfeffer
Estragon-Champignonsoße:
- 2-3 große Champignons
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL getrockneter Estragon
- 250 ml Sahne
- 2 El Olivenöl
- Salz/ Pfeffer
250 ml Milch und einen Esslöffel-Vegie-Schmalz aufkochen und über die Brötchenwürfel geben, dann erst einmal auf die Seite stellen.
Zwei Zwiebeln und eine kleine Knoblauchzehe fein hacken, 2-3 große Champignons (die ganz großen, ansonsten eine gute Hand voll) in Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Pilze darin anbraten, dann die Hälfte der gehackten Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben, kurz mitanbraten. Dann den Estragon unterrühren und mit Salz und Peffer würzen. Zum Schluß mit der Sahne ablöschen und bei niedriegerer Temperatur einköcheln lassen. Inzwischen einen Topf mit leicht gesalzenem Wasser aufsetzen und bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Nun zu den Brötchen und der Milch das Ei, die Semmelbrösel, die Gewürze und die Petersilie geben und alles kräftig durchkneten. Aus dem Teig mit den Händen Knödel formen und in dem Salzwasser etwa 5-10 Minuten gar ziehen lassen.
In einen tiefen Teller legen und mit der Pilz-Sahne übergießen.
Hat hier gut und wohl für zwei gereicht.
Wünsche allen einen besinnlichen, warm-kuscheligen 4. Advent!
Dienstag, 14. Dezember 2010
Weihnachten...
Winterlandschaft mit Kirche, C.D. FriedrichBald ist es so weit! Weihnachten steht vor der Tür und lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Das lag zum einen daran, dass mir einfach nicht danach war, zum anderen daran, das einfach soooooo viel zu tun war in den letzten Wochen.
Ich habe viel gearbeitet, sowohl für den Job als auch für meinen ganz persönlichen Frieden, obwohl der noch ein ganz besonders hartes Stück Arbeit ist.
Was den Job betrifft, morgen ist der letzte Tag im Museum und ich muß sagen: Trotz aller Aufs und Abs war es eine tolle Zeit, ich habe viel gelernt und viel von den Erfahrungen meiner Kollegen profitiert. Ich habe dort wirklich viel mitnehmen können und das finde ich großartig!
Ein neuer Aufsatz ist hier erschienen und mit allem drum und dran komme ich so in 2010 auf drei Veröffentlichungen. Dafür, dass ich nirgends fest angestellt bin eine ganz ordentliche Bilanz, wie ich finde. Außerdem arbeite ich an einem neuen Projekt in Viersen mit, das einige engagierte Frauen ins Leben gerufen haben und aus dem vielleicht einmal etwas wirklich Großes entstehen wird. Ganz spruchreif ist es noch nicht, aber wir legen uns alle ins Zeug um an Profil zu gewinnen und so bald wie möglich an die Öffentlichkeit gehen zu können.
Im Museum haben wir gerade eine Ausstellung laufen über Weihnachtsbäume in der Literatur . Irgendwie habe ich mich davon arg anstecken lassen. Schon seit vier Wochen bin ich im Weihnachtsfieber, habe das Haus geschmückt, Kekse gebacken und Geschenke gestrickt/ genäht/ gekauft. (Intelligenterweise habe ich natürlich vor dem Verpacken nix geknipst *grmpf*)
Die Liebe und ich haben beschlossen, dass wir uns dieses Jahr einmal nicht dem Familienterror unterordnen werden. Wir machen an Heiligabend ein offenes Haus, haben Freunde, Familie, etc. eingeladen, vorbei zu kommen. Wer kommt kommt, wer nicht, ist auch gut. Ansonsten werden die Liebe und ich ein ruhiges Wochenende genießen. Ich freu mich schon sehr darauf!
Gekocht wird natürlich auch, ich hab allerdings etwas ausgesucht, das ich schon einen Tag vorher vorbereiten kann: Coq au vin mit Mandelmöhrchen, Selleriesalat, Salzkartoffeln und einem guten Brot. Vorher gibts Fischtartar und zum Dessert einen Zimsterncrush mit Apfelschnee. Oma steuert den Salat und die Kartoffeln bei, das Huhn mach ich nen Tag vorher, wird also entspanntes Zaubern in der Küche...
Sonntag, 22. August 2010
Sommer genießen.....
Die Woche ist echt fix rum gegangen... der Job läuft gerade ganz gut, Bewerbungen laufen wieder, mal schauen, ob vielleicht doch endlich mal was dabei ist... wäre absolut klasse! Ein paar Swapgeschenke fürs Geburtstagswichteln im PW-Forum sind fertig geworden, andere angefangen.... mal schauen, ob ich alles so umsetzen kann, wie ich mir das gedacht habe....
Gestern haben wir mit einer Freundin gegrillt... Neben Kräuterforellen und Spareribs gabs leckeren Salat. Einige der Zutaten -Tomaten, Kräuter, Trauben - stammen aus unserem Garten und das Aroma war einfach genial..... so lecker!
Nachdem ich den schmollenden Hund geknippst hatte, hab ich auch die Blumen gleich mal für die Ewigkeit festgehalten.... ich weiß, die Terrasse ist ein wenig verwildert... aber alles wächst und wuchert dieses Jahr wie irre... hab nach der dritten Jähte-Session einfach aufgegeben. Und ehrlich: Ich finde den wilden Charme des Grünzeugs schön... man kann jeden Tag eine neue Windung entdecken, ein Sproß der sich wieder ein paar Zentimeter irgendwo entlang gerankt hat und Blüten, die wieder neu gewachsen sind.... wunderbar!
Wandelröschen:
Nachdem das WE nun schon fast wieder rum ist, schwärme ich wohl einfach noch ein bisschen vor mich hin, denn es war total schön, entspannt und voller neuer Erfahrungen.... mein Dank gilt allen Beteiligten....!
Hab diese Woche die Cam auch mal mit zur Arbeit genommen und mal zwei Bilder Im Büro gemacht....
Dieses Bildchen hängt über meinem Schreibtisch an der Wand... die spätmittelalterliche / frühneuzeitliche Idee von der Herkunft der Baumwolle....
Mittwoch, 28. Juli 2010
Das Glück, die Liebe zogen aus, das Leben neu zu entdecken, denn das Leben hier schien nicht genug.
Den Weg nach Hause verloren sie dabei aus den Augen...
Nun sitze ich hier... allein... allein... und harre der Dinge, die stattdessen hier einziehen werden.
Heute heißen meine neuen Mitbewohner Einsamkeit, Traurigkeit, Hoffnung...
Letztere darf gerne bleiben und der Liebe den Weg weisen. Die anderen beiden möchte ich eigentlich nur kurzfristig hier haben... sie sind so grau...
Freitag, 19. März 2010
morgen....
der Kunsthandwerkertag findet morgen statt!
Nach einem Jahr der Suche darf man dieses Ereignis wohl als ersten beruflichen Höhepunkt begreifen....ICK FREU MIR!!!
Aus diesem Anlaß werde ich ein Frühlingsgiveaway verlosen. Was, das wird noch nicht verraten, aber wer mir bis nächsten Freitag hier einen Kommentar hinterläßt, kommt in die Auslosung!
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Montag, 1. März 2010
Geburtstag, Launen und mein Magen....
Schön wars! Hab lecker gekocht, Semmelknödel mit Pilz-Sahne-Soße. Mit einem Geschenk ist dann auch endlich der Frühling hier eingezogen in Form von wunderschönen Tulpen!
Die Liebe hat mir eine echte Schatzkiste geschenkt.....! Inhalt: SCHOKOLADE! Und was für eine! Die wird in Micro-Portiönchen eingeteilt, damit ich bloss lange was davon hab!!! (Ok, ich nehm mir das mal vor... wir werden sehen *flöt*)Am meisten überrascht haben mich die Mädels aus dem PW-Forum , denn obwohl ich von allen Swaps zurückgetreten bin aus aktuell chronischen pekunären Defiziten habe ich eine riesige Menge Päckchen bekommen, in denen sich wunderbare Stöffchen verbargen..... soooo toll!
Am Samstag war ich in Bonn und habe mir im Rahmen einer Geburtstagseinladung von Katrin die neue Byzanzausstellung in der Ausstellungshalle der BRD angeschaut. Beeindruckend! Wirklich toll gemacht! Allerdings fand ich als Museums-Fuzzi es beruhigend, dass auch in solchen Häusern nur mit Wasser gekocht wird, was die Konzeption und die daraus resultierende Umsetzung betrifft.Donnerstag, 18. Februar 2010
Frühling???
Erste Knospen haben sich sogar trotzt des Schnees nicht vom wachsen abhalten lassen, nur der schöne Goldregenbusch an der Tür, der hat die Kälte wohl nicht überstanden.
Am Wochenende sind dann die ersten Taten fällig, außerdem wird Probegekocht für den Geburtstag......
Zeit wirds... will Sonne, Grün und Zwitschern um mich!
Freitag, 18. Dezember 2009
Wichteln im PW-Forum und andere Weihnachtlichkeiten
Mein Wichtel war Pandoram / Maria und ich habe eine wunderbare Tasche von ihr bekommen. Sie entspricht farblich genau meinen Vorstellungen und ist ein echtes Raumwunder! Wenn man die Schleifchen losmacht, dann paßt sogar das ganze Hundtier hinein und das ist nun wahrlich doch eigentlich zu groß für Handtaschen! Ich freu mich total, und bin einfach nur hin und weg vor Begeisterung!
Bewichtelt habe ich dann Marion Behrens. Ich hatte für sie einen Deckelkorb mit Stoff ausgekleidet. In den Deckel habe ich ein Nadelkissen eingearbeitet. Hineingetan hab ich noch ein Scherenetui und zwei Stöffchen. Dann kam mein zweites Wichtelhighlight, denn Marion hat sich auch total gefreut und mir noch eine ganz liebe PN zukommen lassen.... da mußte ich mir doch ein paar Rührungstränchen verwischen....Gestern Nachmittag war ich noch bei der Cursillo-Messe, die sehr schön gestaltet war. Die Cursillistas sind für mich so etwas wie die Hippies unter den Christen, sie denken freier und offener wie die üblichen Katholen und Evangelen und vermitteln das auch. Der Gottesdienst bestand aus vielen Liedern, untermalt von klassischer Musik und vielen, vielen Kerzen. Es wurde gesungen, Geschichten vorgetragen und gebetet, jeder Anwesende konnte während der Messe seine Gedanken einbringen, auch kritische. Leider steht das oft im Konflikt mit den Priestern, die die Gottesdienste ja nun mal halten und die oftmals noch die Erhabenheit ihres Glaubens/ ihrer Kirche über andere Denkweisen stellen..... schade eigentlich.... dadurch übersehen sie so viel, oder verdrängen es zumindest. Anschließend gab es noch eine kleine Weihnachtsfeier, jeder hatte etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht und so kamen wir alle in den Genuss selbstgebackener Kekse und selbstbackener Brote, heißen Tees oder Kaffees und während die Runde sich an den Leckereien gütlich tat wurde noch eine weitere wunderschöne Weihnachtsgeschichte "Das große Krabbeln" (hat nichts mit dem Film zu tun) vorgelesen..... herrlich.
Heute Mittag hat dann noch eine liebe Bekannte an mich gedacht. Ich hatte ihr vor einiger Zeit einige schöne Glasflaschen und Karaffen gebracht, weil sie oft selbst Likör ansetzt. Heute kam dann eines der Fläschchen gefüllt mit einem köstlichen Weihnachtslikör zu mir zurück, die Liebe hat es an der Tür entgegen genommen.
Fazit: Es weihnachtet gerade ganz arg hier, genieße diese Tage sehr...... so viele liebe, tolle Menschen um mich herum.... Schnee und Kälte draussen, die einen daran erinnern, wie gut es gerade geht hier, in der warmen Wohnung mit Tee und Glühwein und ganz viel wärmender Liebe, die ich hoffentlich auch so zurückgebe....
Donnerstag, 10. Dezember 2009
wo ich zwischen Feld und Büsche wohne,
wo ich sieben Nachtigallen höre,
wo mich Fink und Amsel lang schon kennen
und mich keck beäugen,
wenn ich nahe,
wo die Welt im Sommer eine Laube
und ein silberweißer Dom im Winter,
wo vom Schreibtisch ich den Habicht schweben sehe
durch des Himmels große Stille
Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
wo ich Ruhe, Traum und Klarheit atme,
lenk’ ich meinen Schritt zur nahen Weltstadt,
um zu fühlen, was ich sonst vergäße,
dass die Welt nicht Klarheit, Traum und Frieden,
nicht ein heimlich Wohnen zwischen Hecken,
ach, kein Spiel mit Fink und Drossel ist.
In das weite, wilde Meer der Menschen
Tauch’ ich unter dann und lass mich treiben.
Ja, sie sind wie windverstörte Wellen;
Eine will die andre überrennen,
und am letzten Strand zerschäumen alle.
Wie sie jagen, stoßen, knirschen
wie sie Not und Habsucht durcheinander wirbelt!
Nur geradeaus den Blick gerichtet,
drängen sie und trappeln sie und traben,
sehen nicht das stille Leben fluten,
sehn nicht, wie es stumm zu beiden Seiten
fließt und fließt ins große Meer der Stille,
ewig ungelebt und ungenossen.
Ach, sie leben nicht - nur, um zu leben!
Vorwärts, vorwärts nur den Blick gerichtet,
treibt es sie die schattenlose Straße fort,
hinweg vom Schoß der großen Mutter.
Und versunken in des wilden Meeres
tote Tiefen ist die alte Kunde,
dass ein Glück sich dehnt in leichten Lüften,
Friede wandert zwischen Halm und Hecken,
dass ein off’nes, frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Einmal nur im Jahre find’ ich’s anders!
Brach herein der Weihnacht heil’ge Frühe,
nehm ich Hut und Stock und wandre fröhlich
in die große Stadt. So tat ich heute.
Drängen, Treiben seh’ ich heut’ wie immer,
seh’ ein wogend Meer wie alle Tage;
aber auf den Fluten dieses Meeres
ruht wie Sonnenschein ein einzig Lächeln.
Und – o frommes Wunder ohne gleichen,
selbst der Kaufherr, dessen Furcht und Hoffnung
sonst um Indiens Silberminen kreisen,
heimgefunden hat er in den Frieden einer höhern und stiller’n Welt.
Lächelnd seh ich in entspannten Mienen
und wo Lächeln nicht, doch einen Glauben an das Lächeln.
Starre Blicke seh’ ich wohl wie sonst,
allein sie starren glänzend in ein Licht,
das sie allein erschauen.
Welches Glaubens sie und welches Sinnes,
einmal wieder haben sie’s vernommen,
einmal glauben sie die frohe Botschaft,
dass ein Glück mag kommen aus den Lüften,
dass ein Friede wohnt in grünen Tannen,
dass ein liebend Wang’-an-Wange-Schmiegen
alle Not beschämt und alles Prangen,
dass ein off’nes frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Von versunk’nen Städten singt die Sage,
deren Glocken aus der Tiefe klingen.
Geh’ ich weihnachts durch den Schwall der Straßen,
dringt durch allen Lärm ein stetes Klingen:
Leise aus verlor’nen Gründen hör’ ichLäuten die versunk’ne Stadt des Glücks.
Otto Ernst 1862 - 1926
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Die gute alte Zeit....
Aktuell bekomme ich einen kleinen Eindruck davon, wie herrlich es ist, im 21. Jahrhundert verheiratet zu sein mit einem Mann, der durchaus auch ohne mich eine Küche wuppen, den Haushalt schmeißen und wesentlich besser als ich bügeln kann und welch eine grandiose Errungenschaft dieser Zustand ist.
Wir leben in einem Haus mit meinen Großeltern, die seit inzwischen fast 60 Jahren miteinander verheiratet sind und ihr Gewohnheiten seit der damaligen Zeit stetig hegen und pflegen. Dazu gehört, dass die Frau den Haushalt schmeißt und zwar vollständig und ohne Unterstützung, nebenbei ihren Job (damals wohl die Kinder) erledigt und dabei immer nett ausschaut und lächelt.
Meine Omama liegt nun seit Anfang des Monats im Krankenhaus..... und mein Großvater ist ohne sie einfach aufgeschmissen, er würde ohne sie nicht einmal die Kekse zum Kaffee finden und selbst Kleinigkeiten, wie etwa einen Kaffee kochen, sind ihm völlig unbekannt. Vom Rest des Haushaltes... schweigen wir lieber!
Aktuell bin ich diejenige, die ihn versorgt und zugegeben, die erste Woche war echt hart....
Ganz gegen meinen eigenen Zeitrythmus bereite ich aktuell vier Mahlzeiten täglich, die zu bestimmten Zeiten auf dem Tisch zu stehen haben. Also stehen Kochen, Putzen, Wäschewaschen und tägliche Besuche im Krankenhaus gerade ganz oben auf meiner Prioritätsliste.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, mich zu kümmern, zumindest bis absehbar ist, wie es mit Omama weitergeht und wann sie wieder gesund ist. Für danach müssen wir dann nach einer etwas flexibleren Möglichkeit schauen, damit ich mich wieder um meine Jobs kümmern kann...
Dienstag, 22. September 2009
So lange schon....

So lange schon bist Du da, immer wenn es etwas zu lachen, zu weinen, zu hoffen, fühlen gibt
So lange schon weckt Dein liebes Gesicht in mir Wärme, Freude, Vertrauen
So lange schon glaube ich an uns und unsere Zukunft
Manchmal vergesse ich, wie schön es ist, mit Dir zusammen zu sein
Dann verlaufe ich mich in einem Labyrinth aus Irrwegen, die mich weit weg von Dir führen
Manchmal glaube ich dann, Dich verloren zu haben
Dann stehst Du sanft lächelnd an der nächsten Wegkreuzung und sagst mir "Ich habe
hier auf Dich gewartet, lass uns zusammen weiter gehen"
So lange schon bist Du mein bester Freund, mein Vertrauter, meine Liebe
So lange schon fühle ich mich bei Dir geborgen, verstanden und angekommen
So lange schon bin ich stolz, an Deiner Seite zu sein
So lange schon bist Du der wichtigste Teil meines Lebens
Samstag, 22. August 2009
Wandel
Mitnehmen werde ich eine Menge daraus. Neben den praktischen Arbeitserfahrungen werden das vor allem erweiterte Menschenkenntnisse sein.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich darüber nun lachen oder lieber weinen soll.
Eigentlich könnte ich diese Arbeit bis zur Rente machen, so einen Spaß hat es gemacht. Vielfältig und sogar kreativ ist die Arbeit im Archiv, Recherchen wechseln sich ab mit Schulprojekten mit Publikationsarbeit mit Kundenbetreuung - großartig einfach!
Tja, leider hat man kein Geld, um sich eine neue Mitarbeiterin auch als Angestellte leisten zu können, Praktikanten sind ja schließlich auch günstiger, gratis eben.
Trotz des bitteren Beigeschmacks werde ich die letzten sechs Monate aber dann doch definitiv unter "positiv" verbuchen. Ich habe viel gelernt, viele neue, wunderbare Menschen getroffen und viele, viele wundebare Momente erleben dürfen und dafür bin ich sehr dankbar.

