Mit jedem Tag wird der Schnee nun weniger und der Frühling hält Einzug. Gestern war ich zum ersten Mal auf der Terrasse und im Garten, die Schäden des Winters begutachten und erste Maßnahmen für das Frühjahr planen.
Erste Knospen haben sich sogar trotzt des Schnees nicht vom wachsen abhalten lassen, nur der schöne Goldregenbusch an der Tür, der hat die Kälte wohl nicht überstanden.
Am Wochenende sind dann die ersten Taten fällig, außerdem wird Probegekocht für den Geburtstag......
Zeit wirds... will Sonne, Grün und Zwitschern um mich!
Donnerstag, 18. Februar 2010
Samstag, 13. Februar 2010
Und es schneit immer noch......
Irgendwie ist das ja fürs Niederrheinische vollkommen ungewöhnlich, so viel Schnee!
Kann mich nicht daran erinnern, dass der Winter jemals so lang und intensiv war. Ok, kalt wars immer -logischerweise- aber dass der Schnee soooo lange liegen bleibt und auch immer wieder neuer dazu kommt.... eher untypisch für die Region, zumindest in den letzten 29 Jahren, die ich hier verbracht habe.
Machen wir halt das beste draus, Karneval wird deswegen jedenfalls nicht unlustiger als sonst, packt man sich zum Zug eben ein bisschen dicker ein.
Da mich dieses Jahr das Jeckenvirus erst reichlich spät infiziert hat, habe ich kurzfristig beschlossen, eine meiner historischen Klamotten anzuziehen, eine Römerin solls werden. Da paßt dann auch genug warmes Zeug drunter, dass man unter dem dünnen Leinen keine Frostbeulen bekommt!
Kleine Winter-Vitaminbombe: Winterlicher Obstsalat
Zutaten für 4 Dessertportionen
200g Trauben, kernlos, halbiert
Filetes von 2 Apfelsinen, halbiert
1 großer Apfel, gewürfelt
1 Birne, gewürfelt
4 EL Rosinen (wer mag, legt diese einige Stunden in Rum ein)
4 gehäufte EL Mandelblättchen
4 EL brauner Zucker
100ml Orangensaft (beim Filetieren auffangen, Rest auffüllen)
100ml Pflanzensahne (wichtig, normale Sahne könnte gerinnen)
Obst vorbereiten und in eine Schüssel geben.
Mandelblättchen in einer Pfanne anrösten und mit dem Zucker karamelisieren. Herdplatte runterschalten. Rosinen dazugeben. Schlückchenweise Orangensaft und Pflanzensahne dazugeben (Langsam, sonst stockt das Karamel, es sollte cremig gerührt werden). Mischung über das Obst geben und gut durchrühren. Etwas ziehen lassen und servieren.
Kann mich nicht daran erinnern, dass der Winter jemals so lang und intensiv war. Ok, kalt wars immer -logischerweise- aber dass der Schnee soooo lange liegen bleibt und auch immer wieder neuer dazu kommt.... eher untypisch für die Region, zumindest in den letzten 29 Jahren, die ich hier verbracht habe.
Machen wir halt das beste draus, Karneval wird deswegen jedenfalls nicht unlustiger als sonst, packt man sich zum Zug eben ein bisschen dicker ein.
Da mich dieses Jahr das Jeckenvirus erst reichlich spät infiziert hat, habe ich kurzfristig beschlossen, eine meiner historischen Klamotten anzuziehen, eine Römerin solls werden. Da paßt dann auch genug warmes Zeug drunter, dass man unter dem dünnen Leinen keine Frostbeulen bekommt!
Kleine Winter-Vitaminbombe: Winterlicher Obstsalat
Zutaten für 4 Dessertportionen
200g Trauben, kernlos, halbiert
Filetes von 2 Apfelsinen, halbiert
1 großer Apfel, gewürfelt
1 Birne, gewürfelt
4 EL Rosinen (wer mag, legt diese einige Stunden in Rum ein)
4 gehäufte EL Mandelblättchen
4 EL brauner Zucker
100ml Orangensaft (beim Filetieren auffangen, Rest auffüllen)
100ml Pflanzensahne (wichtig, normale Sahne könnte gerinnen)
Obst vorbereiten und in eine Schüssel geben.
Mandelblättchen in einer Pfanne anrösten und mit dem Zucker karamelisieren. Herdplatte runterschalten. Rosinen dazugeben. Schlückchenweise Orangensaft und Pflanzensahne dazugeben (Langsam, sonst stockt das Karamel, es sollte cremig gerührt werden). Mischung über das Obst geben und gut durchrühren. Etwas ziehen lassen und servieren.
Dienstag, 9. Februar 2010
Verspätetes Neujahr und das "Ein-Wort"-Stöckchen
Nachdem das neue Jahr ja nun schon rund 6 Wochen alt ist, werde ich auch mal wieder ein bisschen etwas tippeln und es ab sofort auch wieder regelmäßiger tun. Stressig wars bisher, Omama ist aus der Reha zurück und es geht ihr endlich wieder gut. Bande lösen sich und andere finden sich in wunderschönen Schleifen zusammen. Kalt ist es wie schon seit Jahren nicht mehr und das schon seit ein paar Wochen. Wichtige Dinge haben wir inzwischen in unserer "Hofkomune" mit der Nachbariene und den anderen Mitbewohnern gemacht, z.B. Schneebären gebaut.

Tessa ist unter die Models gegangen und hat das Cover eines Familienmagazines geschmückt.

Einen neuen, zusätzlichen Wirkungskreis hat die Frau auch: Arbeite inzwischen im zweiten Praktikum am Kramer-Museum in Kempen. Das war auch in erster Linie der Grund, weshalb hier in den letzten Wochen nichts ging, der neue Job ist eben neu, großartig, ungewohnt und füllt mich völlig aus.
Habe auch noch ein neues Stöckchen, das "Ein-Wort"-Stöckchen, geschickt bekommen von einer Bekannten. Wer mag, bediene sich!
1. Wo ist dein Handy: Hosentasche
2. Dein Partner: Rechner
3. Deine Haare: mittelblond
4. Deine Mama: away
5. Dein Papa: Duisburg
6. Lieblingsgegenstand: Bücher
7. Dein Traum von letzter Nacht: unklar
8. Dein Lieblingsgetränk: Mineralwasser
9. Dein Traumauto: fährt
10. Der Raum in dem du dich befindest: Wohnzimmer
11. Dein Ex: keine Ahnung
12. Deine Angst: Blut
13. Was möchtest du in 10 Jahren sein: glücklich
14. Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend: Ehemann
15. Was bist du nicht: schlank
16. Das letzte was du getan hast: Film
17. Was trägst du: Wolle
18. Dein Lieblingsbuch: Mann
19. Das letzte was du gegessen hast: Nudeln
20. Dein Leben: dunkelbunt
21. Deine Stimmung: solala
22. Deine Freunde: wichtig
23. Woran denkst du gerade: Tee???
24. Was machst du gerade: tippern
25. Dein Sommer: sonnig
26. Was läuft in deinem TV: nichts
27. Wann hast du das letzte Mal gelacht: eben
28. Das letzte Mal geweint: gestern
29. Schule: schön
30. Was hörst du gerade: Brass
31. Liebste Wochenbeschäftigung: kreativ
32. Traumjob: ja
33. Dein Computer: an
34. Außerhalb deines Fensters: dunkel
35. Bier: Bananenweizen
36. Mexikanisches Essen: yes!!!
37. Winter: weiß
38. Religion: Cursillo
39. Urlaub: ???
40. Auf deinem Bett: Deckensammlung
41. Liebe: grandios

Tessa ist unter die Models gegangen und hat das Cover eines Familienmagazines geschmückt.
Einen neuen, zusätzlichen Wirkungskreis hat die Frau auch: Arbeite inzwischen im zweiten Praktikum am Kramer-Museum in Kempen. Das war auch in erster Linie der Grund, weshalb hier in den letzten Wochen nichts ging, der neue Job ist eben neu, großartig, ungewohnt und füllt mich völlig aus.
Habe auch noch ein neues Stöckchen, das "Ein-Wort"-Stöckchen, geschickt bekommen von einer Bekannten. Wer mag, bediene sich!
1. Wo ist dein Handy: Hosentasche
2. Dein Partner: Rechner
3. Deine Haare: mittelblond
4. Deine Mama: away
5. Dein Papa: Duisburg
6. Lieblingsgegenstand: Bücher
7. Dein Traum von letzter Nacht: unklar
8. Dein Lieblingsgetränk: Mineralwasser
9. Dein Traumauto: fährt
10. Der Raum in dem du dich befindest: Wohnzimmer
11. Dein Ex: keine Ahnung
12. Deine Angst: Blut
13. Was möchtest du in 10 Jahren sein: glücklich
14. Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend: Ehemann
15. Was bist du nicht: schlank
16. Das letzte was du getan hast: Film
17. Was trägst du: Wolle
18. Dein Lieblingsbuch: Mann
19. Das letzte was du gegessen hast: Nudeln
20. Dein Leben: dunkelbunt
21. Deine Stimmung: solala
22. Deine Freunde: wichtig
23. Woran denkst du gerade: Tee???
24. Was machst du gerade: tippern
25. Dein Sommer: sonnig
26. Was läuft in deinem TV: nichts
27. Wann hast du das letzte Mal gelacht: eben
28. Das letzte Mal geweint: gestern
29. Schule: schön
30. Was hörst du gerade: Brass
31. Liebste Wochenbeschäftigung: kreativ
32. Traumjob: ja
33. Dein Computer: an
34. Außerhalb deines Fensters: dunkel
35. Bier: Bananenweizen
36. Mexikanisches Essen: yes!!!
37. Winter: weiß
38. Religion: Cursillo
39. Urlaub: ???
40. Auf deinem Bett: Deckensammlung
41. Liebe: grandios
Freitag, 18. Dezember 2009
Wichteln im PW-Forum und andere Weihnachtlichkeiten
Gestern Abend war es endlich so weit. Nachdem mein Packerl schon fast zwei Wochen hier auf einer Kommode darauf wartetet geöffnet zu werden, wurde gestern im PW-Forum gewichtelt.
Mein Wichtel war Pandoram / Maria und ich habe eine wunderbare Tasche von ihr bekommen. Sie entspricht farblich genau meinen Vorstellungen und ist ein echtes Raumwunder! Wenn man die Schleifchen losmacht, dann paßt sogar das ganze Hundtier hinein und das ist nun wahrlich doch eigentlich zu groß für Handtaschen! Ich freu mich total, und bin einfach nur hin und weg vor Begeisterung!
Bewichtelt habe ich dann Marion Behrens. Ich hatte für sie einen Deckelkorb mit Stoff ausgekleidet. In den Deckel habe ich ein Nadelkissen eingearbeitet. Hineingetan hab ich noch ein Scherenetui und zwei Stöffchen. Dann kam mein zweites Wichtelhighlight, denn Marion hat sich auch total gefreut und mir noch eine ganz liebe PN zukommen lassen.... da mußte ich mir doch ein paar Rührungstränchen verwischen....
Gestern Nachmittag war ich noch bei der Cursillo-Messe, die sehr schön gestaltet war. Die Cursillistas sind für mich so etwas wie die Hippies unter den Christen, sie denken freier und offener wie die üblichen Katholen und Evangelen und vermitteln das auch. Der Gottesdienst bestand aus vielen Liedern, untermalt von klassischer Musik und vielen, vielen Kerzen. Es wurde gesungen, Geschichten vorgetragen und gebetet, jeder Anwesende konnte während der Messe seine Gedanken einbringen, auch kritische. Leider steht das oft im Konflikt mit den Priestern, die die Gottesdienste ja nun mal halten und die oftmals noch die Erhabenheit ihres Glaubens/ ihrer Kirche über andere Denkweisen stellen..... schade eigentlich.... dadurch übersehen sie so viel, oder verdrängen es zumindest. Anschließend gab es noch eine kleine Weihnachtsfeier, jeder hatte etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht und so kamen wir alle in den Genuss selbstgebackener Kekse und selbstbackener Brote, heißen Tees oder Kaffees und während die Runde sich an den Leckereien gütlich tat wurde noch eine weitere wunderschöne Weihnachtsgeschichte "Das große Krabbeln" (hat nichts mit dem Film zu tun) vorgelesen..... herrlich.
Heute Mittag hat dann noch eine liebe Bekannte an mich gedacht. Ich hatte ihr vor einiger Zeit einige schöne Glasflaschen und Karaffen gebracht, weil sie oft selbst Likör ansetzt. Heute kam dann eines der Fläschchen gefüllt mit einem köstlichen Weihnachtslikör zu mir zurück, die Liebe hat es an der Tür entgegen genommen.
Fazit: Es weihnachtet gerade ganz arg hier, genieße diese Tage sehr...... so viele liebe, tolle Menschen um mich herum.... Schnee und Kälte draussen, die einen daran erinnern, wie gut es gerade geht hier, in der warmen Wohnung mit Tee und Glühwein und ganz viel wärmender Liebe, die ich hoffentlich auch so zurückgebe....
Mein Wichtel war Pandoram / Maria und ich habe eine wunderbare Tasche von ihr bekommen. Sie entspricht farblich genau meinen Vorstellungen und ist ein echtes Raumwunder! Wenn man die Schleifchen losmacht, dann paßt sogar das ganze Hundtier hinein und das ist nun wahrlich doch eigentlich zu groß für Handtaschen! Ich freu mich total, und bin einfach nur hin und weg vor Begeisterung!
Bewichtelt habe ich dann Marion Behrens. Ich hatte für sie einen Deckelkorb mit Stoff ausgekleidet. In den Deckel habe ich ein Nadelkissen eingearbeitet. Hineingetan hab ich noch ein Scherenetui und zwei Stöffchen. Dann kam mein zweites Wichtelhighlight, denn Marion hat sich auch total gefreut und mir noch eine ganz liebe PN zukommen lassen.... da mußte ich mir doch ein paar Rührungstränchen verwischen....Gestern Nachmittag war ich noch bei der Cursillo-Messe, die sehr schön gestaltet war. Die Cursillistas sind für mich so etwas wie die Hippies unter den Christen, sie denken freier und offener wie die üblichen Katholen und Evangelen und vermitteln das auch. Der Gottesdienst bestand aus vielen Liedern, untermalt von klassischer Musik und vielen, vielen Kerzen. Es wurde gesungen, Geschichten vorgetragen und gebetet, jeder Anwesende konnte während der Messe seine Gedanken einbringen, auch kritische. Leider steht das oft im Konflikt mit den Priestern, die die Gottesdienste ja nun mal halten und die oftmals noch die Erhabenheit ihres Glaubens/ ihrer Kirche über andere Denkweisen stellen..... schade eigentlich.... dadurch übersehen sie so viel, oder verdrängen es zumindest. Anschließend gab es noch eine kleine Weihnachtsfeier, jeder hatte etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht und so kamen wir alle in den Genuss selbstgebackener Kekse und selbstbackener Brote, heißen Tees oder Kaffees und während die Runde sich an den Leckereien gütlich tat wurde noch eine weitere wunderschöne Weihnachtsgeschichte "Das große Krabbeln" (hat nichts mit dem Film zu tun) vorgelesen..... herrlich.
Heute Mittag hat dann noch eine liebe Bekannte an mich gedacht. Ich hatte ihr vor einiger Zeit einige schöne Glasflaschen und Karaffen gebracht, weil sie oft selbst Likör ansetzt. Heute kam dann eines der Fläschchen gefüllt mit einem köstlichen Weihnachtslikör zu mir zurück, die Liebe hat es an der Tür entgegen genommen.
Fazit: Es weihnachtet gerade ganz arg hier, genieße diese Tage sehr...... so viele liebe, tolle Menschen um mich herum.... Schnee und Kälte draussen, die einen daran erinnern, wie gut es gerade geht hier, in der warmen Wohnung mit Tee und Glühwein und ganz viel wärmender Liebe, die ich hoffentlich auch so zurückgebe....
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
wo ich zwischen Feld und Büsche wohne,
wo ich sieben Nachtigallen höre,
wo mich Fink und Amsel lang schon kennen
und mich keck beäugen,
wenn ich nahe,
wo die Welt im Sommer eine Laube
und ein silberweißer Dom im Winter,
wo vom Schreibtisch ich den Habicht schweben sehe
durch des Himmels große Stille
Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
wo ich Ruhe, Traum und Klarheit atme,
lenk’ ich meinen Schritt zur nahen Weltstadt,
um zu fühlen, was ich sonst vergäße,
dass die Welt nicht Klarheit, Traum und Frieden,
nicht ein heimlich Wohnen zwischen Hecken,
ach, kein Spiel mit Fink und Drossel ist.
In das weite, wilde Meer der Menschen
Tauch’ ich unter dann und lass mich treiben.
Ja, sie sind wie windverstörte Wellen;
Eine will die andre überrennen,
und am letzten Strand zerschäumen alle.
Wie sie jagen, stoßen, knirschen
wie sie Not und Habsucht durcheinander wirbelt!
Nur geradeaus den Blick gerichtet,
drängen sie und trappeln sie und traben,
sehen nicht das stille Leben fluten,
sehn nicht, wie es stumm zu beiden Seiten
fließt und fließt ins große Meer der Stille,
ewig ungelebt und ungenossen.
Ach, sie leben nicht - nur, um zu leben!
Vorwärts, vorwärts nur den Blick gerichtet,
treibt es sie die schattenlose Straße fort,
hinweg vom Schoß der großen Mutter.
Und versunken in des wilden Meeres
tote Tiefen ist die alte Kunde,
dass ein Glück sich dehnt in leichten Lüften,
Friede wandert zwischen Halm und Hecken,
dass ein off’nes, frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Einmal nur im Jahre find’ ich’s anders!
Brach herein der Weihnacht heil’ge Frühe,
nehm ich Hut und Stock und wandre fröhlich
in die große Stadt. So tat ich heute.
Drängen, Treiben seh’ ich heut’ wie immer,
seh’ ein wogend Meer wie alle Tage;
aber auf den Fluten dieses Meeres
ruht wie Sonnenschein ein einzig Lächeln.
Und – o frommes Wunder ohne gleichen,
selbst der Kaufherr, dessen Furcht und Hoffnung
sonst um Indiens Silberminen kreisen,
heimgefunden hat er in den Frieden einer höhern und stiller’n Welt.
Lächelnd seh ich in entspannten Mienen
und wo Lächeln nicht, doch einen Glauben an das Lächeln.
Starre Blicke seh’ ich wohl wie sonst,
allein sie starren glänzend in ein Licht,
das sie allein erschauen.
Welches Glaubens sie und welches Sinnes,
einmal wieder haben sie’s vernommen,
einmal glauben sie die frohe Botschaft,
dass ein Glück mag kommen aus den Lüften,
dass ein Friede wohnt in grünen Tannen,
dass ein liebend Wang’-an-Wange-Schmiegen
alle Not beschämt und alles Prangen,
dass ein off’nes frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Von versunk’nen Städten singt die Sage,
deren Glocken aus der Tiefe klingen.
Geh’ ich weihnachts durch den Schwall der Straßen,
dringt durch allen Lärm ein stetes Klingen:
Leise aus verlor’nen Gründen hör’ ichLäuten die versunk’ne Stadt des Glücks.
Otto Ernst 1862 - 1926
wo ich zwischen Feld und Büsche wohne,
wo ich sieben Nachtigallen höre,
wo mich Fink und Amsel lang schon kennen
und mich keck beäugen,
wenn ich nahe,
wo die Welt im Sommer eine Laube
und ein silberweißer Dom im Winter,
wo vom Schreibtisch ich den Habicht schweben sehe
durch des Himmels große Stille
Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
wo ich Ruhe, Traum und Klarheit atme,
lenk’ ich meinen Schritt zur nahen Weltstadt,
um zu fühlen, was ich sonst vergäße,
dass die Welt nicht Klarheit, Traum und Frieden,
nicht ein heimlich Wohnen zwischen Hecken,
ach, kein Spiel mit Fink und Drossel ist.
In das weite, wilde Meer der Menschen
Tauch’ ich unter dann und lass mich treiben.
Ja, sie sind wie windverstörte Wellen;
Eine will die andre überrennen,
und am letzten Strand zerschäumen alle.
Wie sie jagen, stoßen, knirschen
wie sie Not und Habsucht durcheinander wirbelt!
Nur geradeaus den Blick gerichtet,
drängen sie und trappeln sie und traben,
sehen nicht das stille Leben fluten,
sehn nicht, wie es stumm zu beiden Seiten
fließt und fließt ins große Meer der Stille,
ewig ungelebt und ungenossen.
Ach, sie leben nicht - nur, um zu leben!
Vorwärts, vorwärts nur den Blick gerichtet,
treibt es sie die schattenlose Straße fort,
hinweg vom Schoß der großen Mutter.
Und versunken in des wilden Meeres
tote Tiefen ist die alte Kunde,
dass ein Glück sich dehnt in leichten Lüften,
Friede wandert zwischen Halm und Hecken,
dass ein off’nes, frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Einmal nur im Jahre find’ ich’s anders!
Brach herein der Weihnacht heil’ge Frühe,
nehm ich Hut und Stock und wandre fröhlich
in die große Stadt. So tat ich heute.
Drängen, Treiben seh’ ich heut’ wie immer,
seh’ ein wogend Meer wie alle Tage;
aber auf den Fluten dieses Meeres
ruht wie Sonnenschein ein einzig Lächeln.
Und – o frommes Wunder ohne gleichen,
selbst der Kaufherr, dessen Furcht und Hoffnung
sonst um Indiens Silberminen kreisen,
heimgefunden hat er in den Frieden einer höhern und stiller’n Welt.
Lächelnd seh ich in entspannten Mienen
und wo Lächeln nicht, doch einen Glauben an das Lächeln.
Starre Blicke seh’ ich wohl wie sonst,
allein sie starren glänzend in ein Licht,
das sie allein erschauen.
Welches Glaubens sie und welches Sinnes,
einmal wieder haben sie’s vernommen,
einmal glauben sie die frohe Botschaft,
dass ein Glück mag kommen aus den Lüften,
dass ein Friede wohnt in grünen Tannen,
dass ein liebend Wang’-an-Wange-Schmiegen
alle Not beschämt und alles Prangen,
dass ein off’nes frohes Menschenauge
wie ein See des Paradieses glänzt.
Von versunk’nen Städten singt die Sage,
deren Glocken aus der Tiefe klingen.
Geh’ ich weihnachts durch den Schwall der Straßen,
dringt durch allen Lärm ein stetes Klingen:
Leise aus verlor’nen Gründen hör’ ichLäuten die versunk’ne Stadt des Glücks.
Otto Ernst 1862 - 1926
Donnerstag, 5. November 2009
Sooooo schön....
November-Stöckchen
...geschnappt bei Amala Krähenfeder
Wer mag, bediene sich.....
Sechs Namen, auf die Du hörst:
Iris
Frau Nachbarin
Schaaatz
Stephanie
Madame
Weeeiib!!!
Drei Dinge, die Du gerade trägst:
-schwarze Hose
-schwarzer Rollkragenpullover
-Kette, die die Liebe für mich gemacht hat...
Drei Dinge, die Du Dir wünschst:
-Gesundheit
-MEINEN Job
-dass die Liebe mit der Liebe so schön bleibt, wie sie gerade ist....
Drei Dinge, die Du gestern, gestern Nacht und heute getan hast:
-gelesen
-Mindmapping
-mich verwöhnen lassen von der Schwiegermama
Zwei Dinge, die Du heute gegessen hast:
-Kirsch-Mürbekuchen
-Reibeplätzchen mit Lachs und Meerrettich
Zwei Leute, mit denen Du zuletzt telephoniert hast:
-Omama
-die Liebe
Zwei Dinge, die Du morgen tun wirst:
-Tag der offenen Tür auf der Arbeit vorbereiten
-Text über die Geschichte des Fußballs schreiben
Drei Lieblingsgetränke:
-Schokotee mit Sojamilch
-Earl Grey mit Rum-Kandis und Sojasahne
-Wasser mit wenig Kohlensäure
Wer mag, bediene sich.....
Sechs Namen, auf die Du hörst:
Iris
Frau Nachbarin
Schaaatz
Stephanie
Madame
Weeeiib!!!
Drei Dinge, die Du gerade trägst:
-schwarze Hose
-schwarzer Rollkragenpullover
-Kette, die die Liebe für mich gemacht hat...
Drei Dinge, die Du Dir wünschst:
-Gesundheit
-MEINEN Job
-dass die Liebe mit der Liebe so schön bleibt, wie sie gerade ist....
Drei Dinge, die Du gestern, gestern Nacht und heute getan hast:
-gelesen
-Mindmapping
-mich verwöhnen lassen von der Schwiegermama
Zwei Dinge, die Du heute gegessen hast:
-Kirsch-Mürbekuchen
-Reibeplätzchen mit Lachs und Meerrettich
Zwei Leute, mit denen Du zuletzt telephoniert hast:
-Omama
-die Liebe
Zwei Dinge, die Du morgen tun wirst:
-Tag der offenen Tür auf der Arbeit vorbereiten
-Text über die Geschichte des Fußballs schreiben
Drei Lieblingsgetränke:
-Schokotee mit Sojamilch
-Earl Grey mit Rum-Kandis und Sojasahne
-Wasser mit wenig Kohlensäure
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